Wespen

Wespen umsiedeln oder bekämpfen

Die Sommerzeit bringt Sonne, Grün und viele weitere Freuden mit sich. Andere Begleiterscheinungen hingegen sehen viele Menschen mit skeptischen Augen: Insekten. Besonders misstrauisch werden Zeitgenossen mit Stachel beäugt. Quartieren sich diese in Haus oder Garten ein, sind die meisten Menschen unsicher, was sie in dem Fall tun können und auch dürfen. Hilfe im Umgang mit Insekten, bei deren Umsiedlung oder – im Gefahrenfall – auch Tötung bieten professionelle Schädlingsbekämpfer an, so wie die Schädlingsbekämpfung Pestbusters® aus Winterberg. Auch ein Notdienst für die Bekämpfung wird durch uns angeboten.

Benötigen Sie sofortige Hilfe bei der Vertreibung oder Bekämpfung von Wespen, rufen Sie uns an: 0800 700 22 10. Die Hotline ist an 7 Tagen die Woche rund um die Uhr besetzt.

Wespe, Hummel oder Biene?

Bild von Bienen an einem Bienenstock

Wespe oder Biene? Der Unterschied ist nicht immer leicht zu sehen (Quelle: 199308932 – Am Bienenstock © fotolia.com – C. Schüßler)

Für Laien ist es oft schwierig, einzelne Insekten den richtigen Familien zuzuordnen. Richtig ist, dass sowohl Wespe als auch Hummel, Biene und Hornisse zur Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) gehören. Sie bilden jedoch verschiedene Familien.

Einfach zu merken ist: Was auf den ersten Blick „pelzig“ aussieht, zählt gewöhnlich zu den Echten Bienen (Apidae). Das betrifft alle Hummeln (Bombus) und alle Bienen im engeren Sinne – also beispielsweise die uns bekannte Honigbiene (Apis mellifera) und alle Wildbienen. Hummeln wirken häufig größer und schwerfälliger als ihre Verwandten, sie sind dicht behaart und stechen nur extrem selten. Genauso wie Wespen sind sie imstande, ihren Stachel nach einem Stich zurückzuziehen. Anders sieht es bei der Biene aus: Ihr Stachel reißt nach dem Stich in menschliche Haut aus dem Körper, die Biene selbst verendet.

Während viele Wild- und Waldbienen sowie einige Wespen eine solitäre Lebensweise aufweisen, bilden Hummelarten und Honigbienen ebenso wie die größeren Hornissen Staaten. Echte Wespen wirken zumeist schlanker und schnittiger, sie weisen eine ausgeprägte Taille und oft intensivere Farben auf. Hornissenarten fallen durch ihre Größe auf, die bei Drohnen bis zu 28 Millimeter Gesamtlänge beträgt. Dadurch wirken sie häufig beängstigend auf Menschen, obwohl ihr Stich nicht schmerzhafter ist als der von Honigbienen.

Biologie und Arten der Wespe

Bild von Wespen beim Nestbau

Wespen beim Nestbau (Quelle: 86948329 – Deutsche Wespe (Vespula germanica) beim Nestbau © fotolia.com – Karin Jähne)

Wespen leben in Staaten. Das heißt, dass sie Arbeit aufteilen – es existiert eine Königin, die mit den Drohnen für Nachwuchs sorgt sowie Arbeiterinnen, die sich um die Brut kümmern, den Stock pflegen und Nahrung sammeln. Es werden sowohl Nester in Erdlöchern und Mauerspalten errichtet als auch sogenannte Papiernester, die sich in dunklen, geschützten Bereichen finden. Hierzu zählen beispielsweise Dachböden, Rollladenkästen und Gartenhäuschen. Dasselbe gilt auch für die ebenfalls zu den Echten Wespen gehörende Hornisse (Vespa crabro), die jedoch seltener vorkommt. Im Herbst stirbt der gesamte Wespenstaat mit Ausnahme der befruchteten Jungköniginnen, die im Frühjahr einen neuen Zyklus beginnen.

Zu den Arten, die in Deutschland relativ häufig angetroffen werden, zählen verschiedene Langkopfwespen, beispielsweise die Sächsische Wespe (Dolichovespula saxonica). Sowohl bei der Deutschen als auch bei der Gemeinen Wespe handelt es sich um eine Kurzkopfwespe. Letztere wird wegen ihrer Bauten auch als Erdwespe bezeichnet.

Umwelt und Naturschutz

Wie alle anderen Tiere stehen auch Wespen unter allgemeinem Schutz und dürfen nicht mutwillig vertrieben oder getötet werden. Unter besonders strengem Schutz stehen alle Hummel- und Bienenarten sowie alle Wespenarten inklusive der Hornissen mit zwei Ausnahmen: Die Gemeine Wespe (Vespula vulgaris) und die Deutsche Wespe (Vespula germanica). Diese beiden Arten dürfen unter besonderen Umständen – immer dann, wenn von ihnen eine Gefährdung der Sicherheit ausgeht – getötet werden, alle anderen Arten generell nie.

Allerdings sind diese beiden auch die einzigen Arten, mit denen Menschen häufiger in Kontakt kommen, beispielsweise beim Essen an der frischen Luft. Grund der strengen Regeln ist die Gefährdung der Arten, denn viele von ihnen stehen bereits auf der Roten Liste, einige sind sogar vom Aussterben bedroht. Aber auch die ungeliebten Wespenarten sind durchaus Nützlinge: Zu ihrer Beute gehören viele Schädlinge, die sie an ihre Brut verfüttern.

Gefährlichkeit und Entfernung von Wespennestern

Makroaufnahme einer europäischen Wespe

Wir helfen bei der Umsiedlung von Wespen (Quelle: 172299372 – Macro photo of an european hornet, Vespa crabro feeding on sap on oak © fotolia.com – Henrik Larsson)

Die Stiche der in Deutschland vorkommenden Wespenarten inklusive der Hornisse sind für die menschliche Gesundheit normalerweise ungefährlich, sofern keine Allergien oder besonderen Erkrankungen vorliegen. Tatsächlich sind selbst Hornissenstiche weniger giftig als die der Honigbienen, da diese ihren Stachel in der Haut zurücklassen. Eine Allergie auf Honigbienen bedingt keine Allergien gegen Wespen, da die Proteinmischung in den Giften sich deutlich unterscheidet. Daher sollten sie immer gesondert getestet werden.

Liegt eine Allergie vor, kann es für Betroffene sicherer sein, Wespennester in direkter Nähe entfernen zu lassen. Das gilt insbesondere dann, wenn es sich bei der allergischen Person um ein Kind handelt, das weniger gut imstande ist, auf einen ausreichenden Abstand und andere Sicherheitsmaßnahmen gegenüber Wespen zu achten. Gezielte Angriffe auf Menschen finden sehr selten statt und sind nahezu ausschließlich auf die Verteidigung von Nest und Larven zurückzuführen.

Ist es unumgänglich, ein Wespennest zu entfernen, sollte immer ein Fachmann zurate gezogen werden. Dieser kann die genaue Wespenart bestimmen, über Alternativen aufklären – beispielsweise das Umsiedeln der Tiere – und das Wespennest bei Bedarf fachkundig beseitigen. Als professionelle Kammerjäger arbeiten wir mit einem Imker zusammen, der im Umgang mit wilden oder entflohenen Bienenstämmen und bei einer Umsiedlung der Tiere helfen kann.

Viele Kammerjäger bieten für die Schädlingsbekämpfung der unerwünschten Besucher einen Festpreis an. Keinesfalls sollte eine Wespennestentfernung oder Wespenbekämpfung auf eigene Faust oder unter Einsatz von Hausmitteln und Giften erfolgen. Im besten Falle ist der Versuch nutzlos, im schlechteren werden die Tiere aggressiv und zum Angriff gereizt. Zudem können viele Insektengifte, unsachgemäß angewendet, zu erheblichen Gesundheitsschäden führen.

Haben Sie ein Problem mit Wespen?

Nehmen Sie heute noch Kontakt mit uns auf, falls Sie ein akutes Wespenproblem festgestellt haben. Wir bieten eine kostengünstige und effektive Lösung an. Unseren Notfalldienst erreichen Sie kostenfrei 24 Stunden lang an 7 Tagen die Woche unter 0800 700 22 10.